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12.05.2010
Olaf Scholz punktet für die Primarschule
der Abend gestern in Altona war nicht nur gut besucht, auch Olaf Scholz machte beim Vortrag zur Primarschulreform bella figura. Dabei stellte er klar, dass die Sozialdemokraten die Absicht haben, auch die Früchte dieser Reform nach dem Regierungswechsel selbst einzufahren. Weniger klar war einer der Gäste: Senator Zöllner aus Berlin breitete Berliner Gymnasiums-Sonderregeln aus, die den Blick für die Kernfragen eher verstellten. Auch Klaus Dohnanyi warb überzeugend für die Primarschule. Hervorragend war Bildungsministerin Eva Maria Stange, die noch einmal den Beschluss der BK benannte, die Grundsatzposition der SPD gemeinsames Lernen bis Ende Sek I verteidigte und zugleich ergänzte "nicht wieder zig Jahre warten zu wollen, sondern jetzt endlich mal anfangen wie in Hamburg". Die Republik schaut zu!
Großartig war auch Frederic Ruppert, dessen selbstbewussten und gekonnten Einlassungen Eindruck machten. Gut auch der Hinweis, dass es sich nicht um seine alleinige Meinung handele, sondern um in zahlreichen Workshops entstandene Grundpositionen der Schülerkammer Hamburg.
28.04.2010
Eva-Maria Stange: Längeres gemeinsames Lernen
AfB-Bundeskonferenz unterstützt die Haltung der SPD in Hamburg
Vor dem Hintergrund eines Beschlusses der AfB-Bundeskonferenz erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB), Dr. Eva-Maria Stange:
„Die SPD Hamburg hat maßgeblich an einem parteiübergreifenden Konsens in der Schulpolitik mitgewirkt. Die Entscheidung, auch aus der Opposition heraus die Schulreform in Hamburg mitzugestalten, war richtig. Mit den durch die SPD durchgesetzten Verbesserungen ist eine gute Voraussetzung dafür geschaffen worden, dass für die Reform in der Bevölkerung erfolgreich geworben werden kann. Mit dem Rechtsanspruch auf kleine Klassen in der Primarschule, der Einführung von Oberstufen an allen Stadtteilschulen und mit der Abschaffung des Büchergeldes hat die SPD ihre zentralen Forderungen durchgesetzt. Die Arbeitsgemeinschaft für Bildung unterstützt die Haltung der SPD in Hamburg und wird sich dafür einsetzen, dass die Auseinandersetzung im Sinne der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern ausgeht – und zwar aller Schülerinnen und Schüler und aller Eltern.“
17.04.2010
AfB Mitgliederversammlung
Rosemarie Raab wiedergewählt
Bei nur einer Gegenstimme wurde Rosemarie Raab gestern Abend auf der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD wiedergewählt. Ausgeschieden aus dem Vorstand ist der langjährige Bürgerschaftsabgeordnete Willi Buss, der sich aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder zur Wahl stellte, und dessen Ausscheiden mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen wurde.

Im 14-köpfigen AfB-Vorstand gibt es gleich fünf neue Gesichter: Uwe Gaul, Wolfgang Edelkraut, Matthias Czech, Michael Hartwig und Frederic Rupprecht.
Zentraler inhaltlicher Punkt der Mitgliederversammlung war die Unterstützung der Primarschule beim Volksentscheid im Juli. Hierzu war Jobst Fiedler, Sprecher der "Allianz für Bildung" (die Schulverbesserer) zur AfB gekommen. Rosemarie Raab sicherte der "Allianz" zu, man werde sie nach Kräften unterstützen. Schließlich wurden eine Reihe von Anträgen für die Bundesdelegiertenkonferenz beraten, darunter einer zur Lehrerausbildung, der insbesondere ausreichende Kapazitäten in allen Phasen der Ausbildung einforder
15.04.2009
Kommentierung Schulgesetznovelle
Diskussion zur Schulgesetznovelle
Der AfB-Vorstand hat auf seiner Vorstandssitzung am 15. April 2009 eine Kommentierung des Referentenentwurfs zur Schulgesetznovelle mit Veränderungs- und Ergänzungsvorschlägen verabschiedet. Diese Vorlage soll auf der nächsten Mitgliederversammlung am 7. Mai 2009 verabschiedet werden. Eine besondere Aufmerksamkeit wird auf die Punkte I,5 und II,8 gelegt, um eine Schärfung der Positionen zu erreichen.
15.04.2009
Stellungnahme zum Demonstrationsaufruf der Initiative „Gute Schulen für Hamburg“
„...und wenn es nicht die Wahrheit ist, so ist es doch gelogen...“ (Lügengedicht)*
„Die Initiative „Gute Schulen für Hamburg“ betreibt eine bewusste Irreführung der Öffentlichkeit. Mit Fehlinformationen und Halbwahrheiten wie der angeblich geplanten Abschaffung der Klassengemeinschaft oder des Elternwahlrechts, der angeblich bevorstehenden Schließung jedes dritten Gymnasiums oder des Wegfalls der Profile in der Oberstufe sollen Eltern zur Teilnahme an der für Samstag geplanten Demonstration mobilisiert werden.
Für diese Behauptungen gibt es weder eine politische noch eine schulrechtliche Grundlage. Dass sie nicht der Wahrheit entsprechen, ist den Initiatoren der Kampagne bekannt. Dass sie sie dennoch verwenden, zeigt, dass sie offenbar keine wirklichen Argumente haben.
Wes Geistes Kind die Initiatoren sind, zeigt sich an ihrem Vorwurf, durch die Primarschule würden „Schüler länger in ihren Stadtteilen f e s t g e h a l t e n!". Offenbar geht es ihnen um Stadtteilflucht bzw. Flucht vor den "Schmuddelkindern" in den benachteiligten Stadtteilen (dass es ihnen um die Flucht aus Blankenese nach Wilhelmsburg oder Billstedt geht, ist wohl kaum anzunehmen). Noch deutlicher kann man die soziale Spaltung nicht propagieren.
Wer für Bildungsgerechtigkeit und gegen die soziale Spaltung der Stadt eintritt, sollte dieser Initiative nicht die Hand reichen."
Stellungnahme des Vorstands der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der Hamburger SPD (AfB) zum Demonstrationsaufruf der Initiative „Gute Schulen für Hamburg“ vom 15. April 2009.
*(Aus: Rotraut Susanne Berner und Edmund Jacoby (Hrsg.): Dunkel war’s, der Mond schien helle. Gerstenberg Verlag, Hildesheim 1999.
02.03.2009
Fast zwei von drei SPD-Wählern für Primarschule
und dazu: Jeder zweite Hamburger für sechsklassige Primarschule
Nach der jüngsten Umfrage im LänderTrend von Institut dimap (Februar 2009)erreicht die sechsjährige Primarschule eine deutliche Akzetanz vor bestehehnden Grundschule. 53% alle Hamburger sind für die neue Form der Primarschule; 12% mehr als für die Grundschule.
Nicht überraschend ist die Zahl der Befürworter unter den Wahlern der SPD (59%), der Linkspartei (57%) und der GAL (80%) am größten; aber auch in Haushalten mit Kindern fällt der Rückhalt für das neue Schulmodell mit 60 Prozent sogar noch etwas deutlicher aus als bei den Hamburgern insgesamt. Ein deutliches Votum und eine deutliche Richtung.
Unter den Anhängern von CDU und FDP überwiegt dagegen die Skepsis. Sie befürworten aber immerhin die neue Schulstruktur noch zu 40% (CDU) bzw. 41% (FDP). Zwar nicht die Mehrheit, aber eine qualifizierte Minderheit.
02.03.2009
Hamburger Bildungsoffensive
DGB-Hamburg: Schluss mit der Diffamierung von Hans-Peter de Lorent
Der Hamburger DGB-Vorsitzende Erhard Pumm zeigt sich empört über die Kampagne gegen den Leiter der Projektgruppe Schulreform in der Bildungsbehörde, Hans-Peter de Lorent, anlässlich dessen Beförderung zum leitenden Oberschulrat. Hier werde ein Fachmann der Hamburger Bildungspolitik an den öffentlichen Pranger gestellt mit dem eigentlichen Ziel, die derzeitige Schulpolitik anzugreifen.
„Ich kenne Hans-Peter de Lorent aus dessen Zeit als GEW-Vorsitzender in Hamburg und als Kollegen in der Hamburger Bürgerschaft", erklärt Pumm. "Hans-Peter de Lorent hat sich immer für Reformen des Hamburger Schulwesens eingesetzt, sei es als Vorsitzender der Bildungsgewerkschaft GEW oder als Bürgerschaftsabgeordneter der GAL.“ Seine Beförderung entspreche aus Sicht des DGB der herausgehobenen und verantwortungsvollen Tätigkeit als Leiter der Projektgruppe Schulreform und sei nicht zu beanstanden. Persönliche Angriffe, die dreißig Jahre zurückliegende Äußerungen bzw. Parteizugehörigkeiten aufwärmen, seien schlechter politischer Stil und umgehend einzustellen. Kritik an der Schulreform der Bildungsbehörde dürfe nicht über den Umweg persönlicher Verunglimpfungen geübt werd
23.02.2009
Senkung der Abbrecherquote
Die Wahrheit dahinter
„Ich habe schnell nach meinem Amtsantritt bemerkt, dass viele Lehrer an Haupt- und Realschulen gesagt haben: So kann es nicht weitergehen“, sagte Dinges-Dierig. Die Pädagogen hätten sich „unglaublich unter Druck“ gesetzt, die hohe Zahl der Schulabbrecher zu verringern. Die Bereitschaft, neue Ideen aufzunehmen, sei daher groß gewesen. Ein wichtiges Element sei die Einführung einer praktischen Prüfung beim Hauptschulabschluss gewesen. (Hamburger Abendblatt vom 20.2.2009)
Schade nur, dass gerade die Hauptschulen ihre Quote zwischen 2006/07 und 2007/08 nicht absenken konnten. Sie ist mit 19,8 % gegenüber 19,6 % im Vorjahr sogar leicht gestiegen. Das geht aus den im Internet stehenden (nach Angaben des Hamburger Abendblattes "verschwiegenen"!) Zahlen der Behörde hervor. Man kann sie unter dem Stichwort "Statistik" auf der Behördenhomepage bis ins Jahr 2003/04 zurückverfolgen. Wenn man die Abbrecher-Zahlen der Schulen in freier Trägerschaft heraus rechnet. die ja kaum als Erfolg der staatlichen Schulpolitik zu werten sind, kommt man bezogen auf die letzten beiden Jahre zu folgenden Ergebnissen:
Ohne Einbeziehung der Gymnasien sowie der Gymnasialzüge der Kooperativen Gesamtschulen (die in 2007/08 keine und davor drei Abbrecher verzeichneten) beträgt der Anteil der Schüler ohne Abschluss im staatlichen Schulwesen in 2006/07 17,3 % und ein Jahr später 14,4 % - also ein deutlicher Rückgang zwischen diesen beiden Jahren. Wäre es bei den Prozentanteilen von Abbrechern aus dem Vorjahr geblieben, wären 157 Schülerinnen und Schüler mehr ohne Abschluss geblieben. Diese Zahl gilt es also zu erklären.
- Den größten Anteil der Verringerung haben die Förderschulen erzielt, es sei denn, die Zahlen sind - wie Armin Oertel, Büroleiter der Schulsenatorin, im Hamburger Abendblatt (19.2.2009) erläuterte -, allein auf die erstmalige Nichtberücksichtigung von Schülern aus Sonderschulen zurückzuführen, die in Berufsvorbereitungsschulen gewechselt sind. Das ist aus den Zahlen nicht ersichtlich. Die Zahl der Schüler, die sich aus der Verringerung der Quote in den Förderschulen ergibt, beträgt 51.
- An zweiter Stelle folgen die Gesamtschulen, die ihren Anteil von 8,6 auf 7,5 % senken konnten. Das entspricht umgerechnet einer Schülerzahl von 46.
- An dritter Stelle folgen die IHR-Schulen mit einer Verringerung von 13,7 auf 8,9 % bzw. 33 Schülerinnen und Schülern.
- Danach folgen die Realschulen, die bei einer schon geringen Quote in 2006/07 von 2,8 % eine Verringerung auf 1,6 % erzielten. Das entspricht 21 Schülern. Hinzuzufügen bleibt hier, dass die Quote bei den Realschulen bereits im Jahr 2003/04 nur 1,5 % betrug (ohne Einführung des Hauptschulabschlusses), sie war zwischenzeitlich angestiegen.
- An letzter Stelle folgen die speziellen Sonderschulen mit einer Verringerung von 83,8 auf 79,9 % und einer Zahl von 7 Schülern.
Man sieht an diesen Zahlen, dass die Verringerung der Anteile der Schüler ohne Abschluss im wesentlichen den Förderschulen (soweit nicht in der Systematik der Zählung bedingt) und den integrierten Systemen zuzurechnen ist (130 der zu erklärenden Differenz von 157 Schülerinnen). Mir ist nicht bekannt, dass sich Frau Dinges-Dierig insbesondere um diese Schulformen verdient gemacht hat.
Rosemarie Raab
08.02.2009
Anmelderunde 2009
Anmeldezahlen für Gesamtschulen leicht gestiegen
Zum Stichtag der Anmelderunde melden die Gesamtschulen mit 4641 Schülerinnen und Schülern einen leichten Anstieg gegenüber der Anmelderunde 2008. Die genauen Zahlen stehen in der Rubrik
"Statistik".
08.02.2009
Rede von Rosemarie Raab
Mitgliederversammlung der AfB Hamburg, 3. Februar 2009
Liebe Freunde,
manche von Euch erinnern sich vielleicht noch an meinen letzten Auftritt in der AfB. Das war im Herbst 2006. Damals bereitete sich die Hamburger SPD auf den Bildungsparteitag im Dezember vor. Auf ihm sollte festgelegt werden, mit welchen bildungspolitischen Positionen die SPD in den Bürgerschaftswahlkampf ziehen wollte.
In die AfB-Mitgliederversammlung wurde ich eingeladen, um eine bildungspolitische Einschätzung zu den vorbereiteten und teilweise heftig umstrittenen Anträgen zu schulstrukturellen Veränderungen zu geben. Ich selbst hatte die – zugegeben – vermessene Idee, anhand empirisch begründeter Kriterien eine Kompromisslinie für eine gemeinsame SPD-Position in der Schulstrukturfrage aufzuzeigen. Dies erwies sich – wie ihr wisst – als ein aussichtsloses Unterfangen, was allerdings auch für den schließlich gefundenen Parteitagskompromiss galt. Dessen Halbwertzeit als tragfähiger Konsens war relativ kurz – nicht zuletzt in Folge nur mühsam verdeckter Doppelbotschaften.
Dass später das, was ich als mögliche innerparteiliche Kompromisslinie unter dem Motto „Früher beginnen, später trennen, besser fördern!“ vorgeschlagen hatte – nämlich eine 6jährige Grundschule nach dem Konzept der beiden unter „Rot-Grün“ gestarteten Hamburger Modellschulen – von einer CDU/GAL-Koalition als deren Kompromissmodell beschlossen wurde, könnte man als Ironie der Geschichte bewerten. Doch es ist sachlich durchaus naheliegend, einen Kompromiss zwischen einem „Zwei-Säulen-Modell“ und einer „Schule für Alle“ in einer Reform zu sehen, die eine verbindliche vorschulische Förderung und eine Fortsetzung des gemeinsamen Lernens in den Klassenstufen 5 und 6 vorsieht und dem Vorbild anderer europäischer Länder folgt.
Ganze Rede im Wortlaut
04.02.2009
Rosemarie Raab neue Vorsitzende
Hamburgs ehemalige Schulsenatorin Rosemarie Raab (Foto) ist neue Vorsitzende der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Bildung in Hamburg. Auf einer Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der SPD-Parteizentrale in ST. Georg wurde Raab mit über 87 Prozent der Stimmen gewählt. Sie tritt damit die Nachfolge der im November vergangenen Jahres zurückgetretenen Vorsitzenden Christiane Albrecht an. Raab war von 1982-87 Bürgerschaftsabgeordnete und von 1987 bis zu ihrem Rücktritt im April 2000 Hamburgs Schulsenatorin.
Raab betonte in ihrer Rede, dass sie trotz einer bekanntermaßen positiven Bewertung der Primarschule, die nach dem Konzept der beiden unter „Rot-Grün“ gestarteten Hamburger Modellschulen konzipiert sei, für den AfB-Vorsitz kandidiere. Entscheidend sei, dass man zwischen der Rolle der Partei und der Rolle der Fraktion gerade in Oppositionszeiten zu unterscheiden habe. Während die Partei die langfristige Programmatik weiterentwickeln müsse, kämpfe die Fraktion im politischen Tagesgeschäft um mediale Aufmerksamkeit und Gewinn künftiger Wählergruppen. Beides müsse aber am Ende zusammengehen.
Ihr Interesse sei, nach einem weiteren Fortschreiten der Reform, nach weiteren auch schulge-setzlichen Konkretisierungen und den noch ausstehenden Standortentscheidungen zu einer erneuten inhaltlichen Bewertung innerhalb der Partei zu kommen. Denn es sei, so Raab: „schwer nachvollziehbar, wie man eine Grundsatzkritik am längeren gemeinsamen Lernen in den Klassenstufen 5 und 6 verbinden will mit der Programmatik des Hamburger Grundsatz-programms der Bundes-SPD, die da lautet: Über Bildungswege und -chancen wird in unserem Bildungssystem zu früh entschieden. Wir werben daher für ein Schulsystem, in dem Kinder so lange wie möglich zusammen und voneinander lernen.“ Das würde aber eine Kritik an fehlenden weitergehenden Reformschritten oder an einzelnen konzeptionellen Elementen der Primarschule keinesfalls ausschließen, ebenso wenig wie am Zeitplan oder an Sorgfalt und Umsicht bei der Umsetzung.
Als neue Vorsitzende will Raab die bildungspolitische Diskussion inhaltlich wie auch personell ausweiten. Denn die Diskussion dürfe, so Raab, nicht nur fokussiert werden auf die Frage der Schulstruktur der Sekundarstufe I. Dies würde den Problemen des Bildungswesens insgesamt nicht gerecht. Das Hauptproblem sei nach Raab die armutsbedingten Bildungsbenachteiligung. „Sie drückt sich im Scheitern von Kindern schon beim Erwerb grundlegender Kompetenzen, erst recht beim Erwerb höherer Bildungsabschlüsse aus. Betroffen sind rund 30 Prozent der Ham-burger Schülerinnen und Schüler. Wir wissen aus PISA, dass die Spannweite der sozialen Unterschiede zwischen armen und reichen Familien nirgends in der Republik größer ist als in Hamburg. Wir wissen, dass sich das Problem der Bildungsarmut auf bestimmte Stadtteile konzentriert, was allein schon verhindert, dass eine "Schule für Alle" auch überall zu einer wirklichen leistungsmäßigen Mischung der Schülerschaften führen könnte. Und wir wissen, dass es vor allem Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund betrifft."
Diese Erkenntnisse seien selbst zur Hamburger CDU durchgedrungen. Es sei notwendig zu erkennen, dass das Ziel eines sozial gerechten Bildungswesens insgesamt nur zu erreichen ist, wenn die Lösung nicht allein in der Reform des Schulwesens gesucht werde. Auch die von der SPD angestrebte "Schule für Alle" würde nicht alle Probleme des Bildungswesens lösen. „Eine banale Erkenntnis, aber zugleich Herausforderung, das gesamte Bildungswesen und seine Abhängigkeiten von anderen Politikfeldern in den Blick zu nehmen."
Bildungspolitik allein könne die familiären Benachteiligungen nicht kompensieren. „Dazu bedarf es des Zusammenwirkens aller Politikfelder, beispielsweise der Wirtschafts- und Arbeitsmarkt-politik, der Sozialpolitik, der Finanzpolitik, der Wohnungsbaupolitik und vor allem einer koordinierenden sozialen Stadtentwicklungspolitik.“ Aufgabe der Bildungspolitik ist es aber, alles zu vermeiden, was strukturell und inhaltlich dazu führe, die familiäre Benachteiligung noch zu verstärken.
Dieses sei, so Raab abschließend, das Kriterium, nach dem auch die Schulstrukturreform insgesamt zu bewerten sei. Sie berge sowohl Chancen als auch Risik
PISA 2006
Rankinglisten vernebeln die Ursachen
Parteipolitiker lieben Rankinglisten, wenn ihre Länder im Vergleich mit anderen vorn liegen. Da muss man keine Texte lesen und kompliziertere Sachverhalte verstehen. Die Botschaft ist dann nach PISA 2006 einfach: Sachsen und Bayern vorn, Bremen und Hamburg Schlusslichter. Das sind die gewünschten Botschaften; egal ob da Ungleiches verglichen wird und egal ob die Aussagen Realität widerspiegeln. Dabei warnen die PISA-Bildungsforscher selbst vor Fehlinterpretationen: „Grenzen der Vergleichbarkeit ergeben sich, wenn die Ergebnisse für die verschiedenen Schularten in den Ländern behandelt werden. Die Schulsysteme der Länder stellen sich bei PISA 2006 noch differenzierter dar als bei PISA 2003, ... auch stehen länderübergreifenden Vergleichen die unterschiedlichen Prozentanteile des Altersjahrgangs der Fünfzehnjährigen entgegen, die diese Schularten in den verschiedenen Konstellationen besuchen.“ Über die Länder am ehesten vergleichbar seien die Ergebnisse, die an den Gymnasien erreicht werden, denn diese Schulart versammelt jeweils die kompetenzstärksten Schülerinnen und Schüler. Aber auch hier sei zu berücksichtigen, dass die Länder mit hoher Selektion allen voran Bayern mit einem Anteil von nur 27,5 Prozent der fünfzehnjährigen Gymnasiasten gegenüber Hamburg mit einem Anteil von 35,7 Prozent unterschiedliche Ergebnisse haben müssen. Und schließlich der unterschiedliche Migrantenanteil. Rechnet man die Leistungen der Kinder mit Migrationshintergrund heraus, dann liegt Hamburg mit 548 Punkten in den Naturwissenschaften vor den Ostländern.
Trotz aller möglichen Relativierungen der PISA-Ergebnisse gibt die Untersuchung aber auch Aufschluss über einen schlichten aber doch wichtigen Zusammenhang: Der betrifft den zeitlichen Umfang des Naturwissenschaftsunterrichts, den die Schülerinnen und Schüler regulär pro Woche erhalten. Über die Länder hinweg gibt fast ein Drittel (30 %) aller Schülerinnen und Schüler an, mindestens vier Stunden naturwissenschaftlichen Unterricht pro Woche zu erhalten. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit weniger als zwei Stunden Unterricht in der Woche ist etwas größer (36 %). In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nehmen überdurchschnittlich viele Schülerinnen und Schüler an vier oder mehr Stunden naturwissenschaftlichem Unterricht in der Woche teil. Relativ große Anteile von Schülerinnen und Schülern mit weniger als zwei Stunden naturwissenschaftlichem Unterricht findet man in Bremen, Rheinland-Pfalz, Hamburg und im Saarland. Wer hätte das gedacht? Die Testergebnisse hängen mit der Unterrichtszeit als Rahmenbedingung für Lerngelegenheiten zusammen: Schülerinnen und Schüler, die vier oder mehr Stunden naturwissenschaftlichen Unterricht pro Woche erhalten, erreichen im Mittel einen um 74 Punkte höheren Kompetenzwert in den Naturwissenschaften als Schülerinnen und Schüler, die weniger als zwei Stunden naturwissenschaftlichen Unterricht besuchen. Noch Fragen?
Über den Zusammenhang zwischen Lehrerversorgung und Lernerfolg lohnt auch noch einmal ein Hinweis. Nach 2001 hat die CDU-Regierung über 1000 Lehrerstellen abgebaut. Der derzeitige HSH-Aufsichtsratsvorsitzende Peiner, ehemals Finanzsenator, verbreitete noch 2004 die Parole, Hamburg gäbe mehr Geld für die Schüler aus als andere Bundesländer und erziele schlechtere Ergebnisse. Dieser Slogan hat sich bis heute gehalten. Vergleicht man aber die Schüler-Lehrer-Relation in den Ländern, so liegt Hamburg mit den Sonderschulen auf Platz 14, den gymnasialen Oberstufen auf Platz 11 und nur mit den Realschulen vorn. Um die Unterfinanzierung der Hamburger Schulen zu verschleiern, hat die CDU Anfang des Jahres noch getrickst und gelogen. Wir hoffen, dass sich die heutige Schulsenatorin gegenüber ihrem Koalitionspartner durchsetzt und mehr Pädagogen in die Schulen bringt.
Die Kernbotschaft der jüngsten PISA-Studie entspricht denen ihrer Vorläufer: Der Schlüssel zum Erfolg besteht nach wie vor in der besonderen Förderung kompetenzschwacher Schülerinnen und Schüler: „Niedrige Anteile von Jugendlichen auf beziehungsweise unter der ersten Kompetenzstufe reduzieren den Zusammenhang zwischen Herkunft und Kompetenz.“ Dieses Prinzip gilt natürlich auch für die Bewältigung der nach wie vor großen Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund im deutschen Bildungssystem zu integrieren.
Was zu tun ist?
Die entscheidenden Ziele sind: Mehr Lehrer, kleinere Klassen, Ganztagsschule, individuelle Förderung leistungsschwächerer und leistungsstärker Schülerinnen und Schüler, längeres gemeinsames Lernen in einer Schule für alle.
Presseerklärung: "Eine Schule für alle"
Alle wollen lernen!
Am Donnerstagabend trafen sich die Initiatoren des Volksbegehrens zu einer internen Auswertungsrunde und sprachen sich mit breiter Mehrheit dafür aus, den angefangenen Prozess der Meinungsbildung weiterhin aktiv mitgestalten zu wollen.
„Auch wenn die rund 50.000 Unterschriften für ein Volksbegehren nicht genug waren konnten wir viel erreichen, denn wir haben das zentrale Thema der Chancengleichheit in der Schule auf einem urdemokratischen Weg breit in die Öffentlichkeit getragen und diese sehr wichtige Bildungsde¬batte für Hamburg und weit darüber hinaus befördert“,
so Sprecherin Karen Medrow-Struss.
„In der politisch aufgeladenen und stark polarisierten Auseinandersetzung um eine Veränderung der Hamburger Schulstruktur war und ist der Gesprächs- und Informationsbedarf in der Stadt enorm groß. Deshalb wollen wir an die vielen Gespräche unserer drei intensiven Sammelwochen anknüpfen und uns weiterhin für ein gerechtes und zeitgemäßes Schulsystem einsetzen“, kündigte Klaus Bullan, Sprecher der Volksinitiative, an.
„Wir haben einen Verein mit vielen aktiven Mitgliedern, die sich für das Ziel des längeren gemeinsamen Lernens weiter einsetzen werden. Es ist immer schwieriger, Menschen von etwas Neuem zu überzeugen, als lediglich für den Erhalt des status-quo zu werben. Darum werden wir kontinuierliche Aufklärungsarbeit betreiben und uns in die aktuelle bildungspolitische Auseinandersetzung einmischen, für die Zukunft unserer Kinder“, so Sprecherin Sabine Boeddinghaus.
Für das kommende Frühjahr ist daher die Mitwirkung an einem bundesweiten Kongress aller Initiativen vorgesehen, die sich für längeres gemeinsames Lernen aktiv einsetzen.
10.08.2008
Der Senat informiert
Amtlich: Volksbegehren „Eine Schule für Alle“ vom 19. September bis 9. Oktober 2008
Landesabstimmungsleiter Willi Beiß hat am Freitag alle notwendigen Informationen über die Durchführung des Volksbegehrens „Eine Schule für Alle“ amtlich bekannt gemacht (d.h., im Amtlichen Anzeiger und im Internet veröffentlicht). Das Volksbegehren findet von Freitag, 19. September 2008, bis einschließlich Donnerstag, 9. Oktober 2008, statt. Ziel der Volksinitiatoren ist es, das Hamburgische Schulgesetz mit dem vorgelegten Entwurf eines „Gesetzes zur Einführung der Gemeinschaftsschule“ zu ändern.
Wer das Volksbegehren unterstützen will, kann das in der Zeit vom 19. September bis einschließlich 9. Oktober 2008 durch eigenhändige Unterschrift in jeder der 21 öffentlichen Eintragungsstellen der Bezirksverwaltung (Kundenzentren) oder bei der Sammlung durch die Volksinitiatoren tun. Eintragungsberechtigt sind alle Personen, die am 9. Oktober 2008 zur Bürgerschaft wahlberechtigt sind, also alle mindestens 18-jährigen Deutschen, die seit dem 9. Juli 2008 in Hamburg eine (Haupt-)Wohnung haben.
Das Volksbegehren kann auch durch Briefeintragung unterstützt werden. Der Antrag auf Briefeintragung kann ab sofort formlos per Postkarte, Fax oder E-Mail gestellt werden. Telefonische Antragstellung ist nicht möglich. Briefeintragungsunterlagen werden ab dem 30. August 2008 versandt.
Für ein erfolgreiches Volksbegehren sind 61.834 Unterschriften notwendig.
Nähere Einzelheiten finden Sie im Internet http://www.hamburg.de/volksbegehren2008.
14.07.2008
SPD-Landesparteitag: SPD wirbt für eine gemeinsame Schule bis zur 10. Klasse
Aus dem mehrseitigen Beschluss des SPD-Landesparteitages "Gute Bildung für alle" vom 5. Juli 2008 im Wortlaut:
"Die SPD Hamburg wirbt für ein Schulsystem, in dem die Kinder und Jugendlichen miteinander und voneinander lernen. Wir sind überzeugt davon so auch das Hamburger Programm, dass dies am besten zu erreichen ist in einer gemeinsamen Schule bis zur zehnten Klasse. Durch gemeinsames Lernen kann es gelingen, den engen Zusammenhang von sozialer Herkunft, Migrationshintergrund und Bildungsweg zu durchbrechen, die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die das Schulsystem ohne einen Schulabschluss verlassen, zu senken und Talente in Hamburg besser als heute zu fördern."
"Die Menschen, die sich in der Initiative "Eine Schule für alle" engagieren, aber auch diejenigen, die sich zunächst in einem ersten Schritt für eine Reduzierung der Vielgliedrigkeit durch die Einführung von Stadtteilschulen neben den Gymnasien einsetzen , sind auf einem Weg hin zu gemeinsamem Lernen. Wir möchten eine Schulstrukturreform in Hamburg, die für Kinder und Eltern transparent, nachvollziehbar und einleuchtend ist."
10.06.2008
Mitgliederversammlung am 9. Juni 2008
Für den Landesparteitag vom 4. Juli 2008
Wir Hamburger Sozialdemokraten wollen eine Schule für alle entsprechend dem Hamburger Programm der SPD. Schritte dorthin hat der LPT der Hamburger SPD im Dezember 2006 mit dem C 1 einmütig beschlossen.
Bildungspolitisches Kernstück der neuen CDU/GAL-Landesregierung ist eine sechsjährige Primarschule, der sich ein 2-Säulen Modell anschließt, konkret: die Kinder sollen durch Entscheidung der Primarschule auf Stadtteilschule und Gymnasium aufgeteilt werden.
Die sechsjährige Primarschule wäre ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sie für alle Kinder unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und unabhängig von ihren unterschiedlichen Lernvoraussetzungen längeres individualisiertes Lernen ermöglicht, von dem Lernschwache wie Hochbegabte profitieren.
Allerdings lassen Formulierungen im Koalitionsvertrag befürchten, dass die Primarschule nicht als Verlängerung des gemeinsamen Lernens geplant wird. Ihre unterschiedliche Anbindung an Stadtteilschulen einerseits und Gymnasien andererseits führt dazu, dass sich die soziale Selektion auf das Alter von fünf Jahren vorverlagert.
Daher fordert die SPD Hamburg:
- Keine Primarschulen an Gymnasien und keine Kooperation von Primarschulen mit Gymnasien
- Profilbildung nur, wenn sie die Integration, nicht aber die Selektion fördert
- Wiedereinführung der von der CDU abgeschafften Bezirksgrundschule, d. h. kurze Beine – kurze Schulwege: die Kinder gehen in die von ihrer Wohnung nächstgelegene Primarschule
- So lange es unterschiedliche Schulformen gibt, entscheiden allein die Eltern am Ende Kl. 6 der Primarschule über die Schulform für ihr Kind
05.05.2008
Pressemitteilung
Pressemitteilung
Zur neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Hamburg wurde Christiane Albrecht gewählt. Sie löst Gerhard Lein (MdBü) ab, der weiterhin im AfB-Vorstand mitarbeitet. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Meike Jensen in ihrem Amt bestätigt.
Einstimmig bestärkt die AfB - Mitgliederversammlung am 24.04.08 das Bekenntnis der SPD Hamburg zu längerem gemeinsamen Lernen als obersten Maßstab aller Schulpolitik.
01.05.2008
Beschluss zu den schwarz-grünen Koalitionsvereinbarungen
CDU und GAL haben zur Frage der Schulstruktur u.a. vereinbart:
- Eine Stärkung der Individualisierung des Unterrichts,
- die Ausweitung des Vorschulangebots und die Abschaffung der Vorschulgebüh-ren,
- die Einrichtung von 6/7jährigen Primarschulen unterschiedlicher Profile, wobei die Eltern zwischen Schulen nach unterschiedlichen Profilen wählen können,
- das Abschulen ab Klasse 7 abzuschaffen,
- dazu die Verlängerung der Grundschule um 2 Jahre
- aber die Einführung von so genannten Langformen auch an Gymnasien von Klassenstufe 0 bis 12.
01.05.2008
AfB wählt neue Vorsitzende
Christiane Albrecht gewählt
Auf ihrer letzten Mitgliederversammlung hat die Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) die Gesamtschullehrerin Christiane Albrecht zur neuen Vorsitzenden als Nachfolgerin von Gerhard Lein, der nicht mehr antrat, einstimmig gewählt. In ihrer Vorstellungsrede betonte Christiane Albrecht die Notwendiogkeit ein einheitliches Schulsystem in Hamburg zu schaffen. "Ich werde die überwiegende Kraft in das Ziel "Eine Schule für alle" investieren.", gab sie den Arbeitsschwerpunkt für die nächste Zeit vor. Als stellvertretende Vorsitzende wurde Meike Jensen einstimmig bestätigt.
14.04.2008
Mitgliederversammlung
Liebe Genossinnen und Genossen,
wie in allen Distrikten, Kreisen, Arbeitsgemeinschaften finden auch in der AfB alle zwei Jahre Organisationswahlen statt. Wahlversammlungen sind immer auch Zeit für die Bilanzierung der zurückliegenden Arbeit und für Überlegungen zu den vor uns liegenden Aufgaben. Deshalb bitte ich um rege Teilnahme, die einem neuen Vorstand auch ein gutes Arbeitsfundament liefert.
Bitte aufmerken: Der Veranstaltungszeitpunkt ist ungewöhnlich, gewählt deshalb weil etliche Genossinnen und Genossen anschließend gegen 21 Uhr noch eine Veranstaltung in den Räumen der GEW besuchen wollen.
Ordentliche Mitgliederversammlung
am Donnerstag, den 24. April 2008, 18.00 Uhr
Kurt-Schumacher-Haus, Raum 101
Kurt-Schumacher-Allee 10
Tagesordnung:
1. Eröffnung
2. Wahl des Präsidiums
3. Beschluss über die Tagesordnung
4. Wahl der Protokollführung
5. Wahl der Mandatsprüfungskommission
6. Wahl der Zählkommission
7. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
7.1. Bericht des Vorsitzenden
7.2. Aussprache
7.3. Entlastung des Vorstandes
8. Bericht der Mandatsprüfungskommission
9. Festlegung der Anzahl der Beisitzer/innen im Vorstand
10. Wahlen
10.1. Vorsitzende/r
10.2. Stellvertreter/in
10.3. Beisitzer/innen
10.4. 3 Delegierte zur AfB-Bundeskonferenz
10.5. Vorschlag für ein Mitglied im Bundesausschuss
11. Anträge
12. Verschiedenes
Bitte nicht vergessen, die Parteibücher mitzubringen, weil nach unseren Statuten nur diejenigen AfB-Mitglieder wählen dürfen, die in der AfB-Mitgliederliste registriert und Mitglieder der SPD sind.
Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Lein
12.02.2008
Fast alle Ergebnissse liegen uns vor
Die Anmeldezahlen für die einzelnen Schule liegen vor. Es zeigen sich starke regionale Unterschiede - vor allem im HR-Bereich. In den Stadtteilen Nord und Eimsbüttel beträgt die Zahl der angemeldeten Schüler um 5%.
Genaue Ergebnisse sind im Bereich
Statistik zu finden.
Wichtiger Hinweis: Unsere Zahlen spiegeln eine Umfrage vom Freitag (8.2.08) wieder. In der Zwischenzeit haben sich die Zahlen erfahrungsgemäß erhöht, besonders die Erhebung im VR-Bereich ist wohl von diesem Umstand wohl betroffen. Wir bemühen uns, am nächsten Freitag neue Zahlen zu erkunden mit Stand: nach einer Woche.
07.02.2008
Anmelderunde 2008
War der starke Einbruch bei den Anmeldezahllen für die Haupt- und Realschulen die Uberraschung der letzten Anmelderunde, so erwarten nicht wenige bei der diesjährigen Runde ein weiteres Ansteigen im Bereich er Gymnasien. Das fehlende Konzept der Behörde zur Stadtteiilschule wird viele Elternverunsichert haben bei ihrer Wahl. Aber auch das Gymnasium musste im Vorfeld sich stärker Kritik aussetzen. Die Bildzeitung titelte gar zum Abitur nach 12 Jahren: "Wie die Schule unsere Kinder krank macht."
Wir bemühen uns, so schnell wie möglich durch aktuelle Zahlen zur Klärung beizutragen.
11.01.2008
Vorstandssitzung
Einladung zur Vorstandssitzung
am Montag, den 14.1.2008
um 19.00 Uhr (!!)
KSH Raum 104
Liebe Genossinnen und Genossen,
wie bereits angekündigt möchte ich euch einladen zur ersten Sitzung
im Neuen Jahr.
Auf der Tagesordnung steht – noch nicht in der endgültigen Reihenfolge,
denn noch sind nicht alle Gäste zeitlich genau platziert:
1. Wahlkampf
u.a. Argumentations- / Redekarten zu den Bildungsbereichen (auf den nachfolgenden Seiten - leider nicht ganz originalgetreu formatiert. Dazu einige Anmerkungen von mir). Dazu: 16.1. Staatspolitische Gesellschaft im Alten Rathaus „Schule für alle oder zwei Säulen“
2. Gespräch mit der Vereinigung der Schulleiterinnen und Schulleiter an beruflichen Schulen in Hamburg. (ca. 40‘)
Dazu auch der bereits versandte Brief über die beruflichen Gymnasien sowie die kleine Anfrage über die Kammer- und Gewerkschaftsbeteiligung an den Schulvorständen I der beruflichen Schulen (18/7338)
3. Gespräch mit Monika Justus und Rainer Schulz über den derzeitigen Stand der Lehrerbildungsreform in Hamburg.
Die im Grunde sozialdemokratische Reform trägt an einigen Stellen eine schwarze Handschrift, die es zu erkennen gilt. (ca. 40‘)
4. Volksinitiative „Eine Schule für alle“
Ergebnis der Volksinitiative – derzeitiger Stand ca. 15.000 Unterzeichner.
5. Vorstandstermine und Mitgliederversammlung und Themen
6. Bundeskonferenz 11./12. April – wer fährt?
7. Vorbereitung Orga-Wahlen
Viele Grüße
Gerhard Lein


